Friedenslicht

Friedenslicht

Es herrscht Krieg in der Ukraine. Täglich sehen und hören wir erschreckende Nachrichten. Das macht uns sehr betroffen. Wie wird alles enden? Wir wissen es nicht.

Erst die Pandemie, nun zusätzlich Krieg in Europa. Manche fragen sich: Wo ist Gott, der versprochen hat, immer bei uns zu sein?Was antworten wir auf diese Frage? Was sagen wir unseren Kindern?

Meine persönliche Antwort ist: Gott ist da. Er hat sich nicht abgewendet. Er ist mitten drin, im Krieg und im Leid. Er ist mitten drin, auch bei den Hilfstransporten, der Mitmenschlichkeit, der humanitären Hilfen, bei Gebet und Nächstenliebe. Gott ist da.

Was können wir tun? 
Derzeit hilft es den Menschen in der Ukraine wohl vor allem, wenn wir mit Spenden die humanitären Hilfsprojekte unterstützen.Das macht jeder so, wie er es möchte.

Und wir können beten. Gerade auch mit unseren Kindern, gemeinsam als Familie.Doch was sollen wir beten? 
Ein Familienritual könnte sein, immer am Sonntagabend eine Kerze anzuzünden. Jede und jeder könnte erzählen wie es ihr/ihm gerade geht. Danach betet ihr gemeinsam:

Lieber Gott,
zu dir darf ich kommen.
Mit dir darf ich reden.
Zu dir darf ich beten.

Du hast die Welt so wunderschön gemacht.

Warum gibt es immer wieder Streit und Krieg auf deiner Welt?
Ich verstehe das nicht.

Krieg ist etwas ganz Schreckliches.
Ich wünsche mir so sehr den Frieden.

Wir Menschen müssen lernen uns zu vertragen,
anstatt uns zu bekämpfen.

Guter Gott, sei bei allen Menschen, die zur Zeit so viel Leid aushalten müssen.
Sei bei allen Menschen, bei den Kleinen und den Großen.
Sei auch bei mir und meiner Angst.

Und hilf uns allen, friedvoller in deiner schönen Welt zu leben. Amen.